INSOLVENZVERSCHLEPPUNG

Das Wichtigste zur Insolvenzverschleppung

  1. Juristische Personen sind verpflichtet, bei Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit binnen drei Wochen einen Insolvenzantrag zu stellen. Tun Sie dies nicht, liegt eine Insolvenzverschleppung vor.
  2. Die Antragspflicht erlischt nicht durch einen Gläubigerantrag oder eine Ablehnung des Insolvenzantrags mangels Masse. Es ist auch davon abzuraten, das Unternehmen bei Schulden zu verkaufen, denn dies entbinden den ehemaligen Geschäftsführer nicht von der Antragspflicht.
  3. Bei einer vorsätzlichen Insolvenzverschleppung kann eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren verhängt werden. Bei einer fahrlässigen beträgt die Strafe maximal ein Jahr. Alternativ kann auch eine Geldstrafe verhängt werden.

Diese Gesellschaftsformen können betroffen sein

GmbH
KG
oHG
Aktiengesellschaften
Ltd mit Hauptgeschäftsinteressen in Deutschland
Stiftungen
Vereine

 

Mögliche Gründe für eine Insolvenzverschleppung.

Für eine Insolvenzverschleppung kann es verschiedene Gründe geben. Diese Gründe werden in Paragraph 15 a der Insolvenzversordnung aufgeführt:

  1. Es wurde trotz Zahlungsunfähigkeit kein Insolvenzantrag gestellt
  2. Der Insolvenzantrag wurde nicht innerhalb von 3 Wochen gestellt
  3. Der Insolvenzantrag wurde falsch gestellt

In allen Fällen sollten Sie einen Fachanwalt konsultieren

Das sind unsere Kernkompetenzen im Insolvenzrecht:

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  • Beschaffung von verteidigungsrelevanten Informationen aus dem Insolvenzverfahren
  • Gute Kenntnisse von betriebswirtschaftlichen Sachverhalten
  • Verständnis von Unternehmensbilanzen und wirtschaftlichen Geschäftsvorfällen im Hinblick auf die Verteidigungsstrategie
  • Verhandlungsgeschick
  • Blick für realisierbare Ereignisse
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